Mindset

Winterdepression – Nachrichtendepression

Februar, es ist trotz Sonnenschein eiskalt, der Winter scheint nicht enden zu wollen. So langsam fühlen sich die meisten mürbe. Auch oder vor allem wegen der Einschränkungen durch Corona und den Schreckensbotschaften, die tagtäglich auf uns einprasseln. Krieg in Afghanistan, in der Ukraine, Klimawandel, Inflation. Man mag die Nachrichten am liebsten gar nicht mehr einschalten.

Doch in Vogelstraußmanier den Kopf in den Sand zu stecken und die Welt da draußen zu ignorieren, wäre der falsche Weg. Viele Themen betreffen uns alle und man sollte zumindest informiert sein. Um sich eine eigene Meinung zu bilden, ist Wissen eine Grundvoraussetzung – auch wenn das Fehlen von Wissen viele nicht davon abhält. Doch das ist ein anderes Thema.

Was in der Welt passiert, macht viele von uns fassungslos. Und noch mehr, wenn die Katastrophen plötzlich in greifbare Nähe rücken. Mit einem Krieg in Europa wollte niemand rechnen. Und so gilt unser Mitgefühl in diesen Tagen all den Unbeteiligte, die völlig unverschuldet  in diesen Konflikt geraten sind.

Und auch all die anderen Katastrophen auf der Welt, über die vielleicht gerade nicht so viel berichtet wird, lassen einen schier verzweifeln. Da sind noch andere Kriege, allesamt sinnlos und unmenschlich. Und gleichzeitig entziehen wir uns selbst durch Umweltzerstörung, Abholzung der Wälder, Vermüllung der Meere, unsere Lebensgrundlage. Da braucht es schon einen starken Geist, um an all dem nicht zu verzweifeln.

Um bei alldem nicht durchzudrehen, ist auch die Selbstfürsorge wichtig. Also den Nachrichtenkonsum auf ein vernünftiges Maß einschränken, sich von Kanälen, die Fake News und Panik verbreiten, fern halten und sich bewusst machen, das es auch gutes im Leben gibt.

Angesichts der Bilder, die uns erreichen, sollten wir einfach unendlich dankbar sein für das was wir haben. Ein Leben in Frieden und Sicherheit mag uns selbstverständlich erscheinen. Der gut gefüllte Kühlschrank und die warme Wohnung ebenso. Doch leider gilt das nicht für alle Menschen auf der Welt.

Doch trotzdem jammern wir nur zu gerne. Der 8-Stunden-Job ist stressig und unterbezahlt, der Haushalt anstrengend und die Familie nervt obendrein. Und dabei vergessen wir, wie gut es uns geht und wie viele Menschen sofort mit uns tauschen würden.

Nehmt euch einen Moment und schaut von außen auf euer Leben. Was steht dort alles auf der Habenseite, wie geht es uns und unseren Liebsten? Oft hilft es, den Blick einfach mal bewusst auf die positiven Dinge zu richten. Dafür muss man nicht mal ein zwanghafter Optimist sein.

Und es hilft auch, im Kleinen ins Handeln zu kommen. Beim Klimaschutz ist das ganz einfach. Aber ebenso, wenn man den Menschen direkt helfen möchte, z.B. durch Spenden. Und selbst, wenn es nicht viel ist was man tut oder gibt. Wenn jeder einen kleinen Teil beiträgt, entsteht am Ende etwas Großes.

Wir sollten uns einfach öfters mal fragen, was wir tun könnten, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen?

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